Ich muß leider auch von Hartz IV leben und das nach 26 Jahren im Berufsleben stehend. Aber nun ist es eben so und ich versuche, das Beste draus zu machen.
Ich bekam vor einigen Tagen auch eine Aufforderung, mich zu einem Termin einzufinden. Da es mir aber auf Grund meiner psychischen Erkrankung nicht möglich war, habe ich das Formular entsprechend ausgefüllt und mich auch telefonisch rechtzeitig krank gemeldet. Die Krankschreibung mußte ich per Post schicken, weil ich nicht in der Lage war, die 20 Min. dorthin zu laufen.
Nun bekam ich einen Brief, in welchem steht, dass ich eine Gehunfäigkeitsbescheinigung hätte vorlegen müssen, eine Krankschreibung rechtfertigt das Nichterscheinen in keiner Weise. 
Also mal ganz ehrlich: Wenn ich von einem Arzt krank geschrieben werde, dann nur, weil ich es auch bin. In 26 Jahren Arbeit hat noch nie ein Arbeitgeber verlangt, dass ich zu einem Termin in die Firma kommen oder gar meine Krankschreibung persönlich vorbeibringen soll. Ich bin auch ganz ehrlich, es ging mir echt mies.
Ich selbst habe auch mal in einer ARGE gearbeitet und kenne diese Vorgehensweise überhaupt nicht. Vllt. hat sich ja auch etwas geändert, aber das wäre mir neu. Eine Krankschreibung muss meines Erachtens akzeptiert werden. Ich meine, ich würde doch nie mit 39 Grad Fieber o. ä. irgendwohin gehen, genauso wenig, wenn ich mich kaum aus dem Haus wage.
Ich werde meine Einladung mal fragen, wo das gesetzlich verankert ist, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass das wirklich irgendwo steht. Für mich ist das reine Schikane und Willkühr, weil der Vermittler sicher denkt, ich hätte mich krank schreiben lassen, weil ich nicht zu seinem Termin kommen wollte.
Für mich ist das eine Frechheit.