Hallo ich beziehe mit meinen Kindern 18 (Lehrling) und fast 22 (lernt aus) Hartz IV.
Mein Sohn ( fast 22 ) lernt jetzt aus und wird auch anschließend in ein Arbeitsverhältnis übernommen. Nun die Frage:
Wird mir sein Einkommen wiederum angerechnet oder hat er höhere Freibeträge?? Was kann man tun um eine Anrechnung event. gänzlich zu vermeiden.
Danke für die Antwort.
-
-
EIn Kind, dass selber nicht hilfebedürftig ist, wiel er genug verdient, fällt aus der Bedarfsgemeinschaft udn sein Geld darf nicht angerechnet werden
-
kann nicht sein das ein Kind dann raufällt, haben gerade neuen Antrag gestellt unser Sohn 22 verdient selber und wird voll mit angerechnet auser seinen Freibeträgen.
Unsere Tochter 20 ist in der Ausbildung und wird nicht mit angerechnet.
Wie können solche Unterschiede entstehen? -
kann nicht sein das ein Kind dann raufällt, haben gerade neuen Antrag gestellt unser Sohn 22 verdient selber und wird voll mit angerechnet auser seinen Freibeträgen.
Unsere Tochter 20 ist in der Ausbildung und wird nicht mit angerechnet.
Wie können solche Unterschiede entstehen?Die Unterschiede entstehen, weil die Argen sich die Gesetze drehen, wie sie es brauchen. Wenn der Sohn seinen Unterhalt selbst bestreiten kann, muss er aus der BG raus (er zahlt dann seinen Mietanteil selber!), sein Einkommen darf nicht angerechnet werden. Wenn die Tochter mit ihrem Azubi-Geld mehr Geld hat, als ihr an H4 zusteht, dann fällt sie auch raus (auch sie müsste dann ihren Miet-Anteil selber zahlen).
Ich unterstelle mal, dass die Arge hier Alg2 sparen will und den Sohn indirekt zum Unterhalt heranz
ieht - irgendwie "clever" gemacht!Geh in Widerspruch! Sollte diese Möglichkeit nicht mehr gehen, dann beantrage Überprüfung nach § 44 SGB X!
-
Dies ist das übliche Verfahren der ARGEN bei Verwandten ersten Grades in einem Haushalt.
Widerspruch einlegen und eine "Eidesstattliche Versicherung" abgeben, dass der Sohn nur seinen eigenen Lebensunterhalt bestreitet, anteilig die Miete abführt und sich selber mit Essen, Kleidung usw. versorgt und ihr ihn nicht unterstützt. Gleiches muss der Sohn gegenüber euch schriftlich erklären. Damit streitet ihr die sogenannte Unterhaltspflicht gegenseitig ab, da ansonsten der Sohn wiederum hilfebedürftig werden würde.
Wichtig: Kind muss eigenes Girokonto (Lohnkonto) haben und den Mietanteil am besten von seinem Konto auf das Konto der Eltern (Kind darf keine Vollmacht haben) überweisen, damit der Geldfluß stichfest nachgewiesen werden kann!
-
Die Unterschiede entstehen, weil die Argen sich die Gesetze drehen, wie sie es brauchen. Wenn der Sohn seinen Unterhalt selbst bestreiten kann, muss er aus der BG raus (er zahlt dann seinen Mietanteil selber!), sein Einkommen darf nicht angerechnet werden. Wenn die Tochter mit ihrem Azubi-Geld mehr Geld hat, als ihr an H4 zusteht, dann fällt sie auch raus (auch sie müsste dann ihren Miet-Anteil selber zahlen).
Ich unterstelle mal, dass die Arge hier Alg2 sparen will und den Sohn indirekt zum Unterhalt heranz
ieht - irgendwie "clever" gemacht!Geh in Widerspruch! Sollte diese Möglichkeit nicht mehr gehen, dann beantrage Überprüfung nach § 44 SGB X!
Ich zitiere hier mal Dieter Nuhr: " wenn man keine Ahnung hat,.....einfach mal die ....."
So, dass war also eigentlich vollkommen falsch.
Tochter: Tochter in Ausbildung, daher ausgeschlossen nach § 7 Abs 5 SGB II, denn dem Grunde nach förderbar nach BAB. (Ob Sie dieses tatsächlich erhält ist vollkommen belanglos.)
Sohn: Ausgelernt, daher mit in der BG (vorausgesetzt er wohnt noch zu hause). Sein Einkommen (EK) wird nur auf seinen Bedarf angerechnet (RL+KDU des Kindes). Meistens verdienen Gesellen genug, um den eigenen Bedarf zu decken (Jaja, eine eizelne Person kann von (vermutlich) 900,00€ seinen Mietanteil zahlen und die 351€ RL aufbringen).
Da der Wohn noch in der BG ist, bekommen die Eltern natürlich nur 2/3 der KDu ausgezahlt und die Jeweilige RL.
Könnt ihr glauben oder nicht, ist und bleibt trotzdem so (ich Denke, derjenige weiß, dass er gemeint ist)
Gruß
Diablo
-
-
Miss Piggy :
Nein, du hast die Tochter nur dann aus der BG rausgenommen, wenn sie mehr verdient, als ihr durch ALG II zusteht.Diablo hat richtig argumentiert, dass die Tochter generell aus der BG herausfällt.
-
da man hier ergebnisorientiert ist, hat miss piggy am ende recht
denn alle kommen zum gleichen ergebnis -
Diablo :
für mich ist fraglich, wenn der ausgelernte Sohn in der BG der Eltern bleibt, ob sein Einkommen nicht zum Gesamteinkommen der BG gerechnet wird (Unterhaltsverpflichtung Sohn-Eltern bei bedürftigen Eltern?)Wenn der Sohn jedoch eine eigene BG bildet (Mein Vorschlag im Beitrag weiter oben), ist diese Unterhaltsverpflichtung auf jeden Fall ausgeschlossen!
-
-
-
Miss Piggy :
Nein, du hast die Tochter nur dann aus der BG rausgenommen, wenn sie mehr verdient, als ihr durch ALG II zusteht.Diablo hat richtig argumentiert, dass die Tochter generell aus der BG herausfällt.
Genauso habe ich es gemeint. Im Endeffekt sagen wir alle das Gleiche, eben nur mit anderen Worten - man will hier den Sohn zum Unterhalt heranziehen und das geht so nicht. Die Tochter verdient mehr, als ihr bei Alg2 zusteht und wird rausgenommen.
-
Diablo :
für mich ist fraglich, wenn der ausgelernte Sohn in der BG der Eltern bleibt, ob sein Einkommen nicht zum Gesamteinkommen der BG gerechnet wird (Unterhaltsverpflichtung Sohn-Eltern bei bedürftigen Eltern?)Wenn der Sohn jedoch eine eigene BG bildet (Mein Vorschlag im Beitrag weiter oben), ist diese Unterhaltsverpflichtung auf jeden Fall ausgeschlossen!
Kinder sind den Eltern im SGB II nicht unterhaltsverpflichtet. Im SGB XII sieht es da anders aus, bin da aber keine Spezialist
Diablo
-
Ähnliche Themen im Forum
-
- Thema
- Antworten
- Letzte Antwort
-
-
-
Anrechnung der Betriebskostenrückerstattung als UNRECHTMÄSSIGES Einkommen 1
- BG-SN
-
- Antworten
- 1
- Zugriffe
- 9,6k
1
-
-
-
-
"Unterstützung" beim Finanzamt Einkommen beim ALG2? 1
- Steuerfuchs
-
- Antworten
- 1
- Zugriffe
- 9,8k
1
-
-
-
-
[DRINGEND] Abrechnung ok?
- Sebo
-
- Antworten
- 0
- Zugriffe
- 3,6k
0
-
-
-
-
[Selbstständig] Probleme mit der BWA 2
- DeBlob
-
- Antworten
- 2
- Zugriffe
- 6,8k
2
-
-
-
-
§24 zehntes Buch Sozialgesetzbuch (SGB X) 7
- Erschöpfte
-
- Antworten
- 7
- Zugriffe
- 10k
7
-